Geschichte
 

Tradition durch Erneuerung

1505 Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1505 wurde durch "Sixt Züll" die erste Brauerei in Ammerndorf am heutigen Standort errichtet. Bei Ausbruch des 30-jährigen Krieges wurde dieser erste Versuch einer Bierbrau-Tradition jäh unterbrochen. 

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1730 Seit 1730 pflegt die Brauerei in über 280-jähriger Familientradition die Kunst des Bierbrauens.

Genau 80 Jahre nach Ende des 30-jährigen Krieges begann die Familie Steinberger mit dem Bau des heute noch existierenden Brauereigebäudes.

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1770 Von 1770 bis 1854 führte die Familie J.P. Strebel und dessen zwei Nachfolger das Familienunternehmen erfolgreich fort. Zu dieser Zeit gab es im Landkreis Fürth noch über 30 existierende Brauereien.

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1855 Ab dem Jahre 1855 folgten drei Generationen der Familien Lorenz, Leonhard und Paul Dorn. Die Ausübung einer stattlichen Landwirtschaft mit eigenem Hopfen- und Braugerstenanbau sowie ein Bräu-Stüberl fielen in diese sogenannte "bierseelige" gute alte Zeit.

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1857 Der heute unter Naturschutz stehende "Sommerkeller", landschaftlich sehr schön am Ortsrand von Ammerndorf gelegen, wurde 1857 von Johann Lorenz Dorn mit einem großen unterirdischen Lagerraum für Weihereis zur Kühlung des Bieres in Eichenholz-Lagerfässern ausgestattet. Heute wird der Sommerkeller vorwiegend für Feste genutzt. Einen idyllischen und einzigartigen Biergartenflair verspricht das alljährlich stattfindende Weißbierfest unter schattigen Lindenbäumen.

Der eigentliche Aufstieg der Brauerei begann aber erst mit Paul Dorn, der durch die Einführung des elektrischen Licht- und Kraftstroms 1928 neue Bierkeller mit elektrischer Kühlung im jetzigen Brauereiareal erbaute.

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1950 Annemarie Dorn, Tochter von Paul Dorn heiratete 1950 Bernhard Murmann, ebenfalls aus einer alten Brauerei-Dynastie bei Coburg stammend. Mit dieser 8. Generation wurde mit einfachen Mitteln ein Neubeginn nach Beendigung des zweiten Weltkrieges gestartet. Aus dieser Ehe ging der einzige männliche Nachfolger hervor.

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1990 - heute

Seit 1990 führt Helmut Murmann die Familientradition in der 9. Generation erfolgreich fort. Die Töchter Christine und Claudia werden in Zukunft die 10. Generation der kleinen privaten Traditionsbrauerei verkörpern.

Jede Generation war stets bemüht, durch kontinuierliche Umbau-, Erweiterungs- und Erneuerungsmaßnahmen die Konkurrenzfähigkeit zu stärken. In den letzten Jahren wurde in hohem Maße technisch aufgerüstet und umweltfreundlich automatisiert.

Tradition und Innovation geschickt zu verbinden, ist eines der Hauptanliegen des jetzigen Inhabers Helmut Murmann, der weiterhin bestrebt ist den Familienbetrieb als eigenständige Privatbrauerei zu erhalten. Das bayerische Reinheitsgebot von 1516 sollte Verpflichtung für jeden ehrlichen Bierbrauer in Deutschland sein, um auch in Zukunft das älteste Lebensmittelgesetz der Welt zu bewahren.

 

Die Mischung aus Tradition und Moderne hat sich seit Jahren bestens bewährt und so modernisiert man, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist und hält an altbewährten Braugepflogenheiten fest.

Schließlich ist die Brauerei der zweitälteste Gewerbebetrieb in der heutigen Marktgemeinde und die einzige Privatbrauerei im Landkreis Fürth.

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